Wanderung im Sommer
Tim und Struppi, meine Wanderschuhe …
zieh‘ ich heut‘ an, so ganz in Ruhe.
Denn Wandern ist heut‘ angesagt …
Rudolf, mein Rucksack, ist auch gepackt.
Auf geht‘s hinaus in die Natur …
von Wolken am Himmel keine Spur.
Geh‘ Wege, gar wunderschön anzuseh‘n …
Tim und Struppi im Takt mit mir geh‘n.
Ja, das nenn‘ ich genutzte Lebenszeit …
fröhliches Summen macht in mir sich breit.
Stunden vergeh‘n bis zu des Berges Höh‘n …
von da aus kann man vieles seh‘n.
Dort lass‘ ich mich auf einem Hügel nieder …
geschafft, streck‘ vor Stolz meine Glieder.
Tim und Struppi dürfen auch etwas ruh‘n …
für sie gibt es im Moment ja nichts zu tun.
Rudolf, der Rucksack, wird daneben gestellt …
eine gute Brotzeit er ja für mich enthält.
Mit Genuss wird alles von mir verzehrt …
und dabei die wunderschöne Sicht verehrt.
So verweil‘ ich eine ziemlich lange Zeit …
bis meine Uhr nach dem Heimweg schreit.
Ein wunderbarer Tag ist so nun vergangen …
an dem die Natur und ich miteinander sangen.
Möge die Schönheit vom heutigen Tag …
meine Träume begleiten, wie ich am Berg oben lag.
Ich kann nur sagen, liebe Leute …
gönnt euch solche Tage, wie ich heute.
Denn das ist wirklich pure Lebenszeit …
die eurer Seele Flügel verleiht.
© Claudia Solbach (Text und Bild)
Website: www.augenblicke-art.de
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Begegnung
Heiße, schwüle Sommernacht,
Fenster aufgemacht.
Lüftchen kommt daher,
freut mich sehr.
Leg mich nieder
in mein Bett,
Srrrrrr ... höre ich,
der Schlaf ist weg.
Handtuch
aus dem Bad geholt,
wo bist du?
Habe dich nicht gewollt.
Srrrrr ... , surrt es in meinem Ohr,
Attacke ... auf in den Krieg
mit meinem Handtuchrohr.
Sehe es nicht,
das kleine Biest,
leg mich nieder,
den ersehnten Schlaf
ich will.
Srrrr ...,
ins linke Bein ein Stich,
Schlage drauf
Auweh,
ein neuer Kampf beginnt.
Licht an,
suche dieses Ungeheuer?
Leg mich nieder,
mein Schenkel brennt wie Feuer.
Nächster Schlafversuch beginnt,
Srrrr .... höre ich wieder
und die Nacht -verrinnt.
Neuer Stich,
in den linken Arm,
drehe mich,
schalte das Licht wieder an.
Handtuchschleuder
in die Hand,
wo ist sie?
Wenn ich dich bloß finden kann.
Keine Chance,
mein Bett es ruft,
Licht aus,
und ein neuer Schlafversuch.
Srrrrrrrr ..., oh Gott
das kann nicht sein,
traut sich
in mein Haar hinein.
Schlage mit der Hand dahin,
Killergelse,
deinen Tod ich will.
Sie ist schneller -
ist schon wieder weg.
Surrt auf einen
anderen Fleck.
Kapituliere,
hat doch keinen Sinn,
Lege mich ins
andere Zimmer geschwind.
Polster, Decke
mitgenommen,
müde, fertig
angekommen.
Leg mich nieder
in mein neues Bett,
wälze mich,
der Schlaf nun weg.
Drehe mich hin und her,
Schweiß gebadet,
lieber Schlaf,
komm doch wieder her.
Augen zu,
schwebe leis ins Träumeland,
Srrrr .... kann nicht sein,
ist sie schon wieder da.
Warte nun,
ob sie mich wieder sticht,
harre aus,
das Surren in meinen Ohren singt.
In meinen linken Fuß
sie sticht,
rechte Hand
zuckt aus geschwind.
Landet schlagend genau darauf,
Killergelse !!
Diese Begegnung ist nun aus.
© Renate Martinecz
Bilder: Kreation von biuki
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Ein unvergleichlicher Sommer
Dem Sommer ist der Frühling längst gewichen, wie man sieht!
Der Höhepunkt des Jahreslaufs war schnell erreicht.
Schau, allerorten blüht’s, entfesselt scheint ja die Natur!
Es wirkt ja alles wie ein einz’ges Wundermeer.
Das Wetter ist zu jeder Zeit perfekt, die Sonne strahlt!
Und du und ich, wir schweifen überall herum:
Und Freunde treffen wir, die wir teils lange nicht geseh’n.
Ein schönes Leben, fast zu schön.
Ein einziges Entzücken ist’s von früh bis spät.
Es ist ja alles heiter hier, und alles wünschenswert!
Wann war die Seligkeit so groß wie dieses Jahr?
Nun fällt uns auf - die Schatten werden länger nicht!
Noch immer zeigt sich keine Spur von Herbst –
Was mag das heißen wohl?
Geht denn der Sommer bruchlos über in die Ewigkeit?
Nun sei’s drum, meine Schöne, ist ja nicht von Wichtigkeit:
In dieser, auch in jener Welt –
wir bleiben immer eins, nichts trennt uns ja.
© Alexander Abs
Bild: Pixabay
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Sommermagie
Der Sommer, welch herrliche Jahreszeit …
so voller Schönheit und Lebendigkeit.
Verführerisch in seiner Farbenpracht …
eine Augenweide, wie alles gedeiht!
Der Sommer lädt ein, ihn zu genießen.
Gern zieht es Manchen auch ans Meer …
zum Rauschen der Wellen am Strand.
Gedanken hören dabei auf, zu fließen.
Den Sommer zu gestalten, wie es gefällt …
erweckt Gefühle von Freude und Glück.
Wie herrlich die lauen Abendstunden …
bei leuchtenden Sternen am Himmelszelt!
Alles ist umhüllt von Magie und Freiheit.
Jeder Sommer seine eig`nen Geschichten erzählt.
Egal wie, immer bleibt ein Zauber …
der unserer Seele Flügel verleiht.
© Text und Bilder: Claudia Solbach
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Sommerwonne
Ein Lufthauch durch die Zweige weht …
in den Blättern das Licht der Sonne tanzt.
Man fühlt den Sommer im hohen Gras…
als wär`s ein Rundum-sorgenlos-Paket.
Wie gern man in der Wiese liegt …
um all die Wolken zu betrachten …
die Märchen in den Himmel malen …
und man innerlich mit ihnen fliegt.
Von Blütenkelchen sich Bienen laben …
Schmetterlinge flattern hin und her …
Libellen zu ihrer Hochzeit tanzen …
weil alle einen Auftrag haben.
Die Sonnenblumen, sehr beliebt …
stets ihr Gesicht zur Sonne wenden.
Das Zittergras am Wegesrand …
sanft und leis im Wind sich wiegt.
Süß schmeckt der Sommer, so perfekt …
nach Schokolade und nach Erdbeereis …
nach Aprikosen und Zitronen …
nach Eiskaffee und prickelndem Sekt.
Viel ist voll Lachen, voll von Übermut.
Nächte still und lau sich zeigen.
Ja, das ist des Sommers Wonne.
Die tut der Seele wirklich gut!
© Claudia Solbach (Text und Bild)
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Septemberhitze!
Diese Hitze, ich muss sagen,
kann ich nicht mehr vertragen.
Pitschenass ist man vom Schweiß
von der Haarwurzel bis Steiß!
Im September über 30 Grad,
das ist am Herbst doch Hochverrat.
Wär die Figur noch jung und knackig,
ich lief den ganzen Tag nur nackig.
Schon morgens früh beim Frühstücksei
läuft die Brühe am Ohr vorbei
und mittags wirst du braun gebraten,
läufst du nicht schnell aus deinem Garten.
In den Geschäften, welch ein Graus,
schmolz hin der schönste Nikolaus!
Sei nun friedlich, komm im Mai,
Deine Zeit ist jetzt vorbei!
Ich will jetzt Herbst und bunte Blätter
mit Nebel und mit Nieselwetter!
Mit Heidekraut und Herbstzeitlose
und essen mal ne Steinpilzsoße.
Den Pflaumenkuchen, direkt vom Blech!
Nun sage ich jetzt, ich glaub, 's ist frech,
blöde Hitze bleibt jetzt wech!
© Christa Klank
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