2. November = Allerseelen
Novemberzeit – Allerseelen-Gedanken
Ich sitze hier in meiner Selbst,
gewahr der Dinge, die ich sah.
Ich weiß bestimmt, dass du mir fehlst,
seit Tagen warst du mir nicht nah.
Es trennen Zeiten unser Wir,
und Realitäten trüben mich.
Mit jedem Herzschlag nah bei dir,
so pocht mein Puls mit hartem Stich.
Ich atme leise all dein Sein,
das tief in mir durch dich erwacht.
So war und bin ich nicht allein,
mit jedem Atemzug an dich gedacht.
Und wenn die dunklen Wolken ziehen
heran, mit Tosen, Donnern und mit Blitzen,
mir plötzlich alle Kräfte fliehen,
Dämonen sind’s, die mich besitzen.
Sie ziehen mich hinab ins Nichts,
wo Einsamkeit die Hoffnung nimmt.
Doch, weit entfernt, ein Bild des Lichts,
das nun mein Leben ganz bestimmt.
Ein kleiner Strahl nimmt meine Hand
und Lebenskraft erweckt mein Ich.
Ein Engel plötzlich vor mir stand,
der Engel DU, ich liebe dich.
© Christian Haslinger
Bild: Pixabay
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7. November = Umarme-einen-Teddybären-Tag
Teddybären und andere Kuscheltiere
Ein Teddybär ist schön weich und lieb,
doch habe ich jetzt ’nen andern Typ.
Er ist süß, der kleine Racker,
denn er ist nämlich ein Alpaka.
Ich nenn ihn Alfi, er ist so nett,
er darf sogar mit in mein Bett.
In meinem Bett ist noch mehr Platz,
doch Alfi ist jetzt mein zweitgrößter Schatz.
Der größte Schatz ist mein orangener Teddy,
den nannte ich als Kind auch stets Teddy.
Er ist schon so alt wie ich es bin,
doch er kriegt noch einen Purzelbaum hin.
Auch Teddy zählt schon über fünfzig Jahr‘,
weil damals er auch ein kleines Bärchen war.
Nun ist er alt und leicht verschlissen,
doch wird er auf keinen Fall weg geschmissen.
Er ist seit der Kindheit mein bester Freund,
mit ihm hab ich gelacht, geweint und geträumt.
Und sollte mich jemand einmal fragen,
nach meinem Plüschtier aus Kindertagen,
dann zeig‘ ich ihm Teddy den alten Gesell‘
und sag: Das ist Teddy mit dem orangenen Fell.
© Gabi Knappick (Text und Bild)
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9. November = Tag der Erfinder
DENIS PAPIN
Du warst ein großer Physiker, Erfinder auch- doch auch ein frommer Calvinist!
Des Sonnenkönigs garantierte Toleranz war abgeschafft- so wurdest du in Marburg denn Dozent.
Universal war Können und auch Wissen dir- man sieht es heute noch!
So groß die Zahl der Dinge, die man dir verdankt.
Der Schnellkochtopf gehört dazu, der schon genial!
Der Dampfmaschine erster Prototyp ist auch dein Werk:
Zylinder, Kolben und auch Wasser waren hier von Wichtigkeit.
Auf dem von dir beschritt´ nen Weg ging´s vorwärts schon sehr bald.
Wer weiß wohl noch, daß du das erste Unterseeboot schufst?
Wie kühn- in eigener Person hast du es ausprobiert!
In gleicher Weis´ verdankt man dir ein Boot mit Schaufelrad!
Und wer dich als Genie nicht sieht- für einen solchen gibt es keins!
© Alexander Abs - scriptum anno 2021
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10. November = Vergissmeinnicht-Tag
VERGISS MEIN NICHT
Klein und zart, doch himmelblau
ich in Deine Augen schau.
Ich denk an Dich!
Du auch an mich?
Dann lach ich Dir noch ins Gesicht:
Du weißt, ich heiß Vergiss mein nicht!
© Michaela Rott (Text und Bild)
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12. November = Tag der schlechten Wortspiele
Das lebendige Haus
Der Tisch hat es aufgedeckt:
Die Fenster sind ja so durchschaubar
Die Fußmatte sieht ganz betreten aus
Die Tür jedoch ist für alles offen
Der Stuhl ist besessen
Das kommt dem Bett ganz gelegen
Doch das Klavier ist verstimmt
Die Kommode ist beschränkt
Der Topf kocht vor Wut
Die Wanne lässt sich volllaufen
Der Boden tut sich auf
Am Ende sind alle völlig aus dem Häuschen ...
© Nadine Bielefeld
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14. November = Welttag des Diabetes
Kuchen-Herz
Mit Liebe geschenkt, mit Liebe gedacht ...
ein Kuchen Herz, das mich lecker anlacht!
Versuchung auf dem Teller, Keks mit Marmelade ...
verputzt mit einem Happs ... Oh wie schade!
So weich und süß war der Geschmack.
Kann ich noch eins haben, schnell ich frag!
Verführung des Gaumens, ein Genuss für das Herz...
Die Seele freut sich, Diabetes ist kein Scherz!
Ist zu viel Zucker im Blut,
tut es selten der Gesundheit gut ...
Drum in Maßen sollst du genießen,
sonst die Werte in die Höhe schießen!
© Gerlinde Catanzaro (Text und Bild)
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15. November = Ich-liebe-es-zu-schreiben-Tag (USA)
Durch die Feder
Wenn meine Gedanken durch die Feder fließen
sie sich finden in einem Gedicht
meine Gefühle sich mir erschließen
und mir schauen offen ins Gesicht
Wenn meine Gedanken durch die Feder fließen
dann berichten sie von Kummer und Glück
von all den Dingen die durch den Kopf mir schießen
Dann öffne ich mich für Euch ein Stück
Wenn meine Gedanken durch die Feder fließen
sei es aus Freude oder Schmerz
kann ich diesen einen Augenblick genießen
wenn sie erreichen euer Herz
© Mirjam Völker-Lasota
Bild: Pixabay
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19. November = Der internationale Männertag
Der Welttag des Mannes …
Ein Mann sei doch in aller Regel
das Gegenteil von einer Frau.
Doch setzt man irgendwo den Pegel,
die Feststellung ist ungenau.
Der Mann sei stärker halt gewachsen,
hat einen anderen Muskelbau,
hat in der Regel größere Pratzen,
wird interessant, ist er erst mal grau.
Auch anders seien seine Gefühle,
im Nehmen sei er manchmal hart,
hat meistens dazu andre Ziele,
manchmal auch seine Eigenart.
Die Frau auf Händen mal zu tragen,
so lieb und stark kann er auch sein,
das größere Risiko zu wagen,
sei nicht nur so der äußere Schein.
Der Mann sei auch ein zartes Wesen,
wenn man es so von ihm nicht kennt,
in vielen Dingen auserlesen,
die Finger er sich oft verbrennt.
Nur eines wird er nie erkunden,
wie eine Frau halt funktioniert,
und läuft er dabei auch viele Runden,
hat es zigtausend mal probiert.
Einer Frau sei er stets unterlegen,
macht ihr den Hof, himmelt sie an,
hat wohl am Adam auch gelegen,
mit dem doch alles einst begann.
Will man den Mann einfach beschreiben,
so sei er wirklich in der Tat,
ganz ohne mal zu übertreiben,
ein einzigartiges Unikat ...
© Luis Walter
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20. November = Bundesweiter Vorlesetag – Deutschlands größtes Vorlesefest
In jedem Alter
Von klein an Bücher faszinieren
Bilder zu eigenen Geschichten verführen
vorgelesen auch vor der Nacht
wurde kuschelig Vertrauen gebracht
Die Stimme begleitet uns weiter
die Träume waren wohltuend, heiter
die gleiche Geschichte - wieder und wieder
dem Vorleser wäre Abwechslung lieber
Dann Jahre - Selbst-Lesen war angesagt
da wurde keiner zum Vorlesen gefragt
selbstständig, außer ab und an
wenn eine Lesung oder einer der Lieben war dran
Wenn die Augen dann schwächeln
formt sich durchs Vorlesen ein Lächeln
die Zeit miteinander ist doppelt wichtig
zu fühlen, zu hören, das Leben spüren ist richtig
© Maria Donner
Bild: Pixabay
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21. November = Welt-Hallo-Tag
Hallo! Hallo? Hallo - Hey, ist jemand hier?
Hallo - Hey, wie geht es Dir?
Hallo - Hey, ich red mit Dir!
Hallo - Hey, so pass doch auf!
Hallo - Hey, ich bin gut drauf!
Hallo - Hey, das schmeckt ja lecker!
Hallo - Hey, was sagt der Wecker?
Hallo - Hey, was soll denn das?
Hallo - Hey, das war nur Spaß …
Hallo - Hey, schön, Dich zu sehn!
Hallo - Hey, willst Du schon gehn?
Hallo - Hey, verzeih mir bitte …
Hallo - Hey, das nennst Du Mitte?
Hallo - Hey, das ist ja klasse!
Hallo - Hey, was für ‘ne Masse!
Hallo - Hey, was für ‘ne Taille!
Hallo - Hey, hast Du ‘se noch alle?
Hallo - Hey, hörst Du das nicht?
Hallo - Hey, stimmt‘s, was man spricht?
Hallo - Hey, hörst Du mir zu?
Hallo - Hey, lass mich bloß in Ruh!
Hallo - Hey, wie sieht das aus?
Hallo - Hey, nun spuck‘s schon aus ...
Hallo ... Oft erkennt man schon,
was es sagen will, am Ton …
Ein Hallo übern Gartenzaun,
von Mensch zu Mensch, kann Brücken bau’n.
© Birgit Kretzschmar
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24. November = Feiere-dein-einzigartiges-Talent-Tag (USA)
Danke für deine Gabe
Du siehst mich an
und sagst mir dann:
„Haben die tolle Talente!“
Den Gedanken wischst du fort
formst leise Wort für Wort:
„Es gibt nichts, was ich schenke“
„Stopp!“, sag ich Dir
„Du bist doch hier
du brauchst die Bühne nicht
du siehst, du fühlst
du gibst und nimmst
trägst in das Dunkle Licht
Dein Talent, so groß, so schwer
es bleibt für eig‘ne Wünsche leer
deine Gedanken für die anderen sind
achte auch auf dein ICH
denk erst dann an uns, an mich
Menschen wie DU und ein gutes Leben beginnt“
© Maria Donner
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25. November = Tag des Orionnebels
Über den Orionnebel und seine Entdeckung
Wie schon der Name sagt, steht dieser Nebel ja im Sternbild, das Orion heißt.
Man sagt, er sei der einz´ge Nebel seiner Art, den man mit bloßem Auge sehen kann.
Auf jeden Fall ist uns der Astronom bekannt, der ihn als erster sah.
Nun, Galileo Galilei war´s- erinn´re ich mich recht, im Jahre sechzehnhundertsiebzehn ganz genau.
Doch freilich war ihm noch nicht klar, was er hier sah!
Auch spät´re Astronomen hatten noch kein klares Bild.
Doch achtzehnhundertachtzig nahm ein erstes Foto man schon auf:
Und die Genauigkeit, die man erreicht, nahm zu bis auf den heut´ gen Tag.
Und doch- was hat es auf sich mit dem Nebel nun?
Er ist ein Teil von einer Riesenwolke ja, die aus so vielen Molekülen sich zusammensetzt.
In jener Weltregion entsteh´ n auf lange Sicht recht viele Sterne, wie man weiß.
Das Stirb und Werde, überall im Universum findet sich´s- auch dort.
© Alexander Abs - scriptum anno 2021
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26. November = Welttag der Zeitschriften
Yellowpress
In Journalen gar vieles wird geschrieben …
egal ob‘s wahr ist oder übertrieben.
Das Titelblatt voll mit Schlagzeilen ist bestückt …
ganz gleich, ob‘s nun erschreckt oder entzückt.
Neugierde will man beim Leser erwecken …
und so möglichst viele Verkäufe bezwecken.
Berichte, wie ein bunter Blumenstrauß …
von Promis oder manchem Königshaus.
Mal werden sie in den Himmel gehoben …
ein andermal Gerüchte darüber toben.
Von Politik wird manches auch berichtet …
das eine oder andere auch mal dazu gedichtet.
So manche Zeitung auch sehr gern berät …
über die schnellste und beste Diät.
Ein Kreuzworträtsel, das muss sein …
kommt bei den meisten auch mit rein.
Zum Schluss kommt noch ein Reisebericht …
der mit wunderschönen Bildern besticht.
So ist für viele was Interessantes dabei …
in diesem Meer von buntem Zeitungsallerlei.
© Claudia Solbach
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27. November = Kauf-nix-Tag (USA)
Kaufrausch
Im Kaufhaus irre ich umher …
suche nach neuen Hosen.
Gefunden hab ich nix bisher …
dafür Keramikdosen.
Die Schuhabteilung, voll im Blick …
magnetisch zieht mich an.
Den roten Schuh besonders schick …
zu vielem ich gebrauchen kann.
Jetzt fehlt dazu ein schöner Hut …
Ohrringe könnten‘s auch noch sein.
Hab sie gefunden, das tut gut …
Einkaufsrausch fließt mir durchs Blut.
Da ein paar Strümpfe, dort ‘nen Schal …
ein Nagellack mich auch besticht.
Dazu Parfüm nach meiner Wahl …
Gesichtscreme nehm‘ ich auch noch mit.
Vollbepackt mit schweren Taschen …
geh ich schwankend nun nach Haus ...
und nach dem Händewaschen …
pack schnell ich alles aus.
Die Ausbeute, oh Gott, welch Schreck …
wollt‘ doch ‘ne Hose kaufen!
Das ganze Geld, das ist nun weg …
da bleibt mir nur, was umzutauschen.
Bring lieber alles gleich zurück …
der Teufel mich geritten hat.
Dazu, das ist total verrückt …
Heut ist ja KAUF-NIX-TAG …
© Claudia Solbach
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28. November = Welttag der Barmherzigkeit
Die Gnade der Herzen
Im Leben gibt’s viele Facetten
von den Menschen auf der Welt.
Welche, die wir gern hier hätten
und welche, wo uns gar nichts hält.
Hartherzigkeit wird groß geschrieben,
Menschlichkeit gibt’s fast nicht mehr.
Wo ist Barmherzigkeit geblieben,
wer bringt Mitgefühl daher?
Doch es gibt sie noch, die Menschen,
öffnen’s Herz für fremde Not,
Mensch zu Mensch sie noch verbinden,
Menschlichkeit ist noch nicht tot.
Sich um andre Menschen sorgen,
Liebe geben, Herzlichkeit,
sich auch mal ein Lächeln borgen,
dafür ist’s die beste Zeit.
Fremden Leuten Mut einhauchen,
schenke Hoffnung und auch Zeit,
einmal wird es jeder brauchen,
die mildtätige Barmherzigkeit.
© Gabi Knappick
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28. November = Tag des roten Planeten (USA)
Der rote Planet
Das Weltall ist so tief und weit
und existiert schon lange Zeit.
Es gibt unglaublich viele Sterne,
zu manchen flögen wir so gerne.
Den Mond, den haben wir erkundet
und auch schon öfters mal umrundet.
Doch ist das nur ein fern‘ Trabant
und außerdem noch unbemannt.
Doch Nachbar ist der rote Planet,
der fern und geheimnisvoll am Himmel steht.
Er leuchtet manchmal so still herab,
als ob er was zu verbergen hat.
Die Menschheit träumt nun schon seit Ewigkeiten,
einen Besuch ihm zu bereiten.
Auf ihm zu wandeln, auf roter Erde,
auf das der Wunsch einmal Wirklichkeit werde.
Astronomisch zieht er neben uns seine Bahn,
doch kommt man nicht so einfach an ihn ran.
Man müsste schon eine lange Zeit fliegen,
um die Entfernung zum Mars zu besiegen.
Unsere Erde ist so wunderschön,
doch träumen wir davon einmal weiter zu geh‘n.
Auf ferne Planeten, zu fernen Sternen,
um dort Neues über das Leben zu lernen.
Doch einmal in fernen Tagen
werden Raumschiffe uns zum roten Planeten tragen.
Und wenn ich so in die Zukunft seh,
feiern wir dann jedes Jahr offiziell,
den National Red Planet Day.
© Gabi Knappick
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