Im Gleitflug
Was Neues gibt's in deinem Leben
Frei über Berg und Tal zu schweben
Des Windes Rauschen bringt dich weiter
Im Präsens bist du jetzt ein Gleiter
Futur wird Freude dir bereiten
Dort bist du immer noch am Gleiten
Dann landest du mit ein paar Schritten
Im Perfekt bist du geglitten
Wenn du wieder schwebst voll Wonne
Dann Flieger, grüße mir die Sonne
Fliegen macht das Leben bunter
Und komm mir wieder sicher runter
© Ernst Richard Edinger
Bild: Martin Brandmüller
(mit freundlicher Genehmigung)
DIE CHANCE
Hektisch das Spiel,
es geht um sehr viel.
Siegen, ein Muss.
Jetzt kurz vor Schluss
ist die Stimmung famos,
die Anspannung groß.
Die Zeit verrinnt,
ein Kampf beginnt.
Wird mit letzter Kraft
der Klassenerhalt geschafft?
Drei Punkte reichen,
dem Abstieg zu entweichen.
Plötzlich die Wende.
Der Anfang vom Ende?
Der Stürmer geschickt
die Lücke erblickt.
Er läuft geschwind,
der Pass kommt blind.
Ballannahme perfekt,
alle Mitspieler gedeckt.
Zum Dribbling bereit,
der Gegner nicht weit,
der Ball eng geführt.
Was jetzt wohl passiert?
Der Stürmer täuscht an,
links vorbei am Mann?
Die Entscheidung getroffen,
und jetzt gilt's zu hoffen,
den Gegner zu irritieren,
ohne den Ball zu verlieren.
Die Täuschung hat genutzt,
der Verteidiger ist verdutzt.
Völlig aus dem Gleichgewicht
schafft dieser es nicht
halb im Liegen, halb im Rollen,
den Stürmer von den Beinen zu holen.
Wie der Stürmer rechts zieht
und was in der Folge geschieht,
sieht er mit Verdruss.
Gleich, wie er eingestehen muss,
dass er zwar alles gegeben,
erkennt er, dass ihm nun eben
der Stürmer hinterlistig entkam,
dass das Spiel einen neuen Lauf nahm
und dass jetzt alle zittern müssen,
sollte er das Tor jetzt schießen.
Der Stürmer eilt auf und davon,
der Torwart erwartet ihn schon.
Wie der wohl reagiert?
Ob er den Ball pariert?
Das Tor ins Visier genommen,
der Abschluss muss nun kommen.
Den Ball vorbei geschoben,
den Tormann überhoben,
elegant überlistet und frigiert;
der Stürmer hat alles schon probiert
in den vielen Spielen davor,
mit Erfahrung vorm Tor.
Doch jetzt geht’s um mehr,
und hin oder her
er muss das Ding verwandeln
und mit Verstand jetzt handeln.
Er wagt noch einen letzten Blick
um im nächsten Sekundentick
mit viel Geschick
und gekonntem Trick
den Ball zu setzen,
und einfach einzunetzen.
Hat sich für einen Heber entschieden,
der Ball hoch im Fliegen,
die Zeit bleibt stehen, bleibt still,
ob sich der Ball nicht endlich senken will?
Sekunden dauern eine Ewigkeit,
Nervenkitzel fußballplatzweit.
Zeitlupenähnliche Situation,
der Ball senkt sich schon.
Die Ball-Flugbahn
deutet es schon an:
er wird das Tor nicht machen,
der Ball ans Aluminium krachen.
Fast zeitgleich mit dem Lattenschuss,
das Spiel vorbei, aus, Schluss.
Der Schiri hat zur Triller gegriffen
und mit drei lauten Pfiffen
dem Spiel ein End bereitet,
was für die Mannschaft bedeutet
- jetzt ist es klar, -
im nächsten Jahr,
- und man kann es fühlen -
eine Liga tiefer zu spielen.
Der Stürmer glaubt’s noch nicht,
pure Verzweiflung im Gesicht.
Sein Marktwert sinkt rapide,
vom Trainer gibt's Hiebe.
Die Zuschauer raunen,
die Mitspieler staunen.
Er hat die Chance vergeben,
doch lernt man fürs Leben,
denn die Moral von der Geschicht',
vergib' deine guten Chancen nicht.
© Werner Braun
Bild und Hintergrund: Pixabay
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Elfmeterschießen
Ein Tritt ans Bein,
ein Schmerzensschrei,
der Schiedsrichter läuft schnell herbei.
Es kommt ein lauter Elfmeterpfiff.
Der Ball liegt auf dem Elfmeterpunkt,
der Tritt ans Bein war der Grund.
Der gefaulte Spieler läuft selber an,
das Stadion ist ganz gespannt.
Die Zuschauermasse grölt und schreit,
der Schütze ist zum Schuss bereit.
Sein Herz nun ganz laut pocht,
„Ach, hätte ich doch schon eingelocht“.
Er läuft an und trifft den Ball,
im Stadion tobt ein Freudenschall.
Der Schuss war gut, der Ball ist drin,
nun laufen alle seine Spieler zu ihm hin.
Gewonnen wird das Spiel,
das war der Mannschaft größtes Ziel.
Auch der Trainer ist zufrieden,
die Zuschauer ihre Mannschaft lieben.
© Friedrich Buchmann
Bild: Pixabay
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Unter weißen Segeln
Die Sehnsucht vom Meer und der Weite …
auf schäumenden Wellen zu reiten …
die weißen Segel aufgebläht ...
den Seemann erfüllt es mit Freude.
Eins zu sein mit der Natur …
mit dem Wind auf die Reise zu geh`n …
Land in Sicht, die Möwen kreischen ...
das ist des Seemanns Freiheit pur.
In einer Bucht, die windgeschützt …
lässt er den Anker fallen …
um sich ein wenig auszuruh`n…
der Sternenhimmel ihn beschützt.
Hand in Hand mit der Natur …
geht die Reise wieder weiter …
von rauschenden Wellen umringt …
dem puren Leben auf der Spur.
Die Richtung stets der Wind angibt …
die Segel richtet er nach ihm …
von Ort zu Ort er einen trägt.
Ein Abenteuer, das der Seemann liebt.
Frei, wie der Vogel im Wind …
seine Augen in die Ferne schweifen …
der Horizont den Himmel küsst.
Der Seemann wagt`s und oft gewinnt.
© Text und Bilder: Claudia Solbach
Website: www.augenblicke-art.de
Facebookprofil: https://www.facebook.com/claudia.solbach.5/
Körperertüchtigungen!
Körperertüchtigung - das nennt man heut Sport!
Doch für mich ist der Sport fast wie Mord!
Man rennt und schwitzt und strampelt sich ab,
so kommen wohl alle Muskeln auf Trab!
Es muss nicht viel kosten, egal was du tust!
Jede Bewegung tut dir sehr gut!
Tanzen, schwimmen, klettern, laufen,
ist besser als nur Bierchen zu saufen!
Nichts ist schlimmer als auf dem Sofa zu sitzen
und nebenbei Süßigkeiten stibitzen!
Ob Wein, Schnaps und Chips - das darf schon mal sein,
wenn du Ausgleich schaffst in einem Verein!
Fußball, Kegeln, Radeln, Joggen,
Hauptsache nicht in der Bude hocken!
Isotonische Getränke, Gemüse, Salat
hat schon so manche Krankheit erspart!
Man läuft auf dem Laufband, anstatt zu Joggen ...
In der Folterkammer schwitzen die Socken ...
Ich pfeife auf Heimtrainer für viel Geld,
was außerdem den Körper quält!
Radfahren auf dem Ergometer,
oftmals viele Kilometer ...
Statt Nordic Walking mit den Stöcken,
viele auf den Speedrunner setzen!
Für jeden gibt es ein Programm,
wie man den Körper stählen kann!
Doch ich laufe lieber in den Wald,
bei frischer Luft und ist es auch kalt!
Ein bisschen Gymnastik für Bauch, Beine, Po,
denn das Krafttraining macht mich nicht froh!
Verzichte auf Folterinstrumente,
da mache ich keine Experimente!
© Irmgard Behrend
Bild: Pixabay
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Die Capriole
Welch edles Pferd hier man sieht
Lipizzaner Kunst geschieht
An der Hand mit Können
Augen, lassen sich verwöhnen!
Mit Liebe und feiner Hand
Mit Lust und Weile der Stand
Empathie zum Pferd
Sanftmut ist nie verkehrt!
In der Höhe schwebt das Ross
Kunst in Vollendung ist das Los
Peitsche und Stimme mit Klang
Tänzelnd dann der Sprung ...
Hufe und Beine so lang!
Die Nüstern, gebläht mit starker Kraft
Das edle Blut, es kocht der Saft
Seelenverbindung, wir sind ein Ganzes
Verzaubert im Tanze!
© Gerlinde Catanzaro
Bild: Ulla Strickland
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Reitstunde
Stramm steht er in der Hallenmitte
mit schrägem Kopf und scharfen Blick
betrachtet er den Gang, die Tritte
und pfeift die Reiter auch zurück
„Die Zügel kurz, die Hacken runter!“
So donnert seine Stimme her
„Ich mach Euch Säcke erst mal munter
und Eure Pferde hinterher!“
„Antraben, los!“ brüllt seine Stimme,
ein Ruck geht durch die Reiterschar
sie alle denken: Lieber Himmel!
weil das ja nur der Anfang war.
Und weiter geht‘s in allen Gängen
leichter Trab und auch Galopp
Volten, Zirkel, Schlangen, Wenden
„Durch die ganze Bahn, hopp, hopp!“
Pferde schnauben, Schüler schwitzen
krampfhaft auf den Sitz bedacht
„Ihr Tauben, Ihr sollt locker sitzen!
Was ich Euch sage wird gemacht.“
„Die Hände ruhig, die Beine lang
wie oft muss ich Euch das noch sagen?
Ein Pferd bewegen ohne Zwang,
das ist die Kunst, da hilft kein Klagen.“
„Los, weiter nun, ihr faulen Säcke
hier geht es ran, hier wird geprobt
kommt raus da aus der kurzen Ecke
erst nach dem Sieg wird man gelobt“
„Doch vor Erfolg ist Schweiß gefragt
das muss ich Euch ja nicht erst sagen
drum weiter nun und nicht geklagt
das Üben hier müsst ihr ertragen.“
So kämpfen nun mit Fleiß und Mut
die Schüler bis zum Übungsende
Mensch, war die Stunde heute gut!
Sie klatschten freudig in die Hände
Ja, endlich ist die Stunde aus
des Lehrers Kehle ist ganz trocken
drum rennt er eilig um das Haus
fast qualmen ihm dabei die Socken
Zur Kneipe hoch, schnell durch den Raum
wild stürmt er an den Tresen
„Herr Wirt, mach schnell, ich schaff‘ es kaum
es war so heiß gewesen.“
„Was soll‘s denn sein, was wünscht du dir
was Großes oder Kleines?
Bier oder Korn, komm sag es mir.“
Der Wirt, der hat viel Feines
Da stutzt der Lehrer ganz perplex
und will das Ende seines Leides
Und dafür hat er einen Text
„Zieh durch und gib mir beides!“
© Reinhard Bottländer
Bilder: Pixabay
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Voltigieren
oder
Die Kunst am Pferd
Die Spannung, sie steigt ...
Das Ross ...
Es wartet geduldig und ist bereit
Die Voltis ...
Stehen unruhig und am Start
Das Pferd ...
Zieht schwungvoll seine Bahn
Die Mannschaft fängt jetzt an!
Gelungen ist der Sprung zum Pferd
Aufregung ist nie verkehrt
Schnelle Beine mit Galopp
Auf den Rücken gesprungen
Und Hopp!
Fest ist der Griff mit der Hand
Gehalten mit der Kraft im Arm
Und dann ...
Feine Gestik und Esprit
Teamarbeit und wie!
Die fliegenden Wechsel
Salto mit Geschick
Der gerade Stand
Balance heißt der Trick!
Runde um Runde zeigt sich hier die Kunst
Können und Geschicklichkeit
Mensch und Tier ...
Stehen beim Zuschauer in der Gunst
Magisch ist der Moment
Das Finale ...
Fliegende Wechsel ...
Abgang, wie man ihn kennt!
© Gerlinde Catanzaro
Bild: Iris Berti
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Die Barock-Reiterin
oder
Anmut unter dem Sattel!
Das Pferd ...
Dein Lehrmeister mit Eleganz
Gefühle, Mimik und Ausdruck
Beim leidenschaftlichen Tanz!
Vorgeführt mit feiner Hand
Lektionen ...
Gesprungen aus dem Stand
Hufschlag schön gesetzt
Vom Publikum ...
Sehr geschätzt!
Die Kleidung ...
Aus der Epoche der barocken Zeit
Handarbeit ...
Mit spitzer Nadel genäht
Das kostbare Kleid!
Handschuhe so fein
Stiefel ...
Aus echtem Leder
So rein
Der Hut ...
Steht Madame auch gut!
Die Gerte schwingt mit dem Takt
Aufführung ...
Gekonnt von Akt zu Akt!
Das Ross tänzelt wie durch Zauberhand
Schenkeldruck ...
Unsichtbar unter dem Gewand!
Welch schöne Kunst ...
Magisch, manchmal mit Nebeldunst
Pferd und Reiter ...
Zwei wie ein Liebespaar
Freude in meinen Augen
Glück, welches ich sah!
© Gerlinde Catanzaro
Foto nach einer Vorlage von Irena Huber
Künstlerin Michaela Stocker
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Der Barock-Reiter
oder
Reiten in Perfektion
Perfekt im Einklang ...
Der Reiter, mit Stil und Charme
Das edle Ross, gehalten am weichen Zügelarm!
Die Uniform ...
Erwünscht aus der guten alten Zeit
Elemente aus dem Barock mehr als gewollt
Der elegante Schnitt ...
Mit Samt, Brokat und Spitze genäht
Gute Wahl ausgewählt!
Unter dem Sattel ...
Die Schabracke, in Gold abgesetzt
Leder so fein und nicht abgewetzt
Silberig glänzen die Sporen hell
Schönheit ...
Ergießt sich über samtigen Fell!
Kunst und Poesie ...
Das Pferd, die Rasse von edlem Temperament
Lipizzaner, Friesen, Lusitanos
Wie man sie kennt!
Hitzige Rösser mit viel Kraft
Gezähmt vom Reiter ...
Wie er das wohl schafft ...
Mit Schulen über der Erde
Der spanische Gruß
Die Piaffe, ein Muss!
Freiheit ohne Zwang
Reiterkunst gibt's schon lang
Das feine Spiel ...
Wunderbare Melodie
Ausdrucksstark und wie!
Kunst und Können an der Hand
Liebe zum Tier, hier ich fand!
© Gerlinde Catanzaro 2022
Bild mit freundlicher Genehmigung von
Richard Hinrichs
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Waldemar
Nicole, ja die kann singen,
Franziska, die kann schwimmen,
der Franz, der konnte spielen,
und Heinz ist einer von vielen.
Doch wer, wer konnte rennen
Waldemar, den muss man kennen.
Boris, auch der war gut,
und Henri, boxte viel mit Mut,
Günter Jauch, ja der kann fragen,
im Bundestag kann man nur tagen.
Doch wer, wer konnte rennen
Waldemar, den muss man kennen.
Einen Namen such ich für meinen Sohn,
glaub mir ich weiß ihn schon.
Ich nenn mein Sohn nur Waldemar
und nicht, weil es im Wald geschah.
Nein, wer, wer konnte rennen,
Waldemar, werd ich mein Sohn nun nennen.
Den Tipp gab mir Heinz- Florian
und nicht Bayerns Torwart Ulli Kahn.
Vor Jahren im Fernsehen, da rief Heinz- Florian schon,
er rief es mit lauter Stimme fast mit 100 Fon,
nennen sie ihren Sohn nun Waldemar,
weil er Deutschlands bester Läufer war.
© Friedrich Buchmann
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So weit...
So weit ist der Horizont,
ob da jemand wohnt!
Würde es ja gerne wissen,
Sehnsucht und Neugier nagen an mir,
will dich entdecken, fliege hoch zu dir!
Übers Meer, so frei und still,
Losgelöst der Sonne entgegen...
Bring mich heile an, was für ein Segen!
Mit dem Wind, so gleite ich dahin,
Das Gestern im Rücken,
Das Heute mit Glück,
Das Morgen voller Freude,
Immer vorwärts... Stück für Stück!
Lass mich treiben,
bin versunken in Gedanken,
Freiheit ohne irgendwelche Schranken!
Grenzenlos fliegt der Drache schnell,
Freudentränen rinnen mir übers Gesicht, die Haut brennt...
Welch schöner Augenblick, keine Zeit die rennt...
So weit und doch so nah,
alles in meinem Traum ich sah!
© Gerlinde Catanzaro
Bild: Pixabay
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In der Muckibude!
Auf geht‘s ins Fitnessstudio,
das macht mich aber gar nicht froh.
Schon beim Betreten merke ich,
bin schon alt und schrumpelig.
Wenn ich so in der Runde stehe,
nur wohlgeformte Körper sehe.
Plötzlich wird mir ganz schnell klar,
wie lange ich da nicht mehr war.
Meine Rundungen gar nicht schön,
ich ließ mich wirklich lange geh‘n.
Man bestaunt mich von oben bis unten,
vor Scham wär ich doch fast versunken.
Doch der Trainer ist sehr nett,
er zeigt mir, wie das alles geht.
Natürlich geht die Luft mir aus,
am liebsten wäre ich gleich nach Haus.
Die Übungen sind nicht schwer,
doch ich kann leider bald nicht mehr.
Mit Musik und Schwung
haue ich fast die Inge um.
Die macht gerade nen Spagat,
obwohl sie 64 Jahre auf dem Buckel hat.
Sie ist gestählt, Figur wie jung,
ich komme mir dabei vor ganz dumm.
Dennoch hat es Spaß gemacht
und wir haben viel gelacht.
Auch wenn es fiel mir anfangs schwer,
ich komm bestimmt bald wieder her ...
© Irmgard Behrend
Bilder: Pexels
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Sport
Bin heute mal beim Sport gewesen,
hatte davon schon viel gelesen.
Wusste nicht, was man da so machte,
konnte nicht viel sein, wie ich mir dachte.
Also packte ich zu Hause meine Tasche
und machte mir auch eine Wasserflasche.
Ich stieg in den Bus zu diesem Milieu
und hörte unterwegs Mireille Mathieu.
Dort angekommen ging‘s auch schon los,
meine Motivation war eigentlich groß.
Doch als ich hereinkam ins Studio,
sah ich einen Mann wie Centurio.
Ich zog mich um und ging aufs Band,
zum Aufwärmen, leider nicht so elegant.
Ich fiel fast runter von dem Gerät,
sagte mir, jetzt anfangen mit Sport
ist auch zu spät.
© Sven Schoon
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Tanze mit mir ...
Fühle meine große Leidenschaft
Meine Gedanken geben mir die Kraft
Schenke mir dein Vertrauen
Nur auf Liebe können wir bauen!
Die Musik, der Klang und der Rhythmus
Komm und tanze mit mir
Ich spüre deine Erregung ...
Was für eine Begegnung!
Gemeinsam auf Augenhöhe
Heißes Blut, ich nun sehe
Die Musik, der Moment ...
Die stampfenden Hufe
Sehnsucht ...
Ich nun laut rufe ...
Ein jeder es wohl kennt!
Flamenco ...
Andalusische Nacht ...
Mensch und Tier in Vollendung
Um den Schlaf gebracht!
Gleichklang in Bewegung
Die Töne erhellen den Geist
Die Seele, sie fliegt und reist
Sanftheit mit Kraft gepaart
Mit Schönheit nicht gespart!
© Gerlinde Catanzaro
Bild: Sophie Dumas
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Der Tanz mit der Garoccha
Den Stab, festgehalten in der Hand
Das Ross ...
Es tänzelt unter dem Sattel im Sand
Die Einheit aus Pferd und Reiter
Die Magie geht spürbar weiter!
Den Kreis, gezogen im Takt der Melodie
Ausdrucksstark ...
Gesehen wie noch nie
Das gesamte Bild ...
Ist die Kunst an sich
Das Foto selbst für sich spricht!
In Gedanken versunken ...
Die Garoccha kreist auf dem Boden
Der Zuschauer kann nur loben
Verzaubert im Kampf ...
Die Illusion von Pferd und Stier
Alte Kunst ...
Von Mensch und Tier!
Stolz und mutig ...
Sitzt die Reiterin im Sattel weich
Das Spiel mit den Emotionen ...
Hält dich gefangen leicht
Grandioses Schaubild sich hier nun zeigt!
© Gerlinde Catanzaro
Bild: Marco Scheidecker, Marion Lorenz-Förster
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Atemlos ...
Stille durchflutet den Raum
Den Atem angehalten, welch ein Traum
So fliegt das Ross mit Macht
Vor Freude
Mein Herz, es lacht!
Ein Zauber inne wohnt, das Schauen, es sich lohnt
Mit Kraft und Mut ...
Peitschenknall und gut
Es fliegt das Pferd mit Leichtigkeit empor
Ein Raunen ...
In Erwartung davor!
Der Meister, den Schimmel geschult
Die Kunst am Tier ...
Hoch belohnt
Der Star in Lichtes Strahl - welch Sprung ...
Es war einmal ...
Die hohe Schule treibt den Glanz in meine Augen
Die fliegenden Hufe, die Eleganz
Braucht es nicht zu suchen ...
Der Blick, mit einem Klick eingefangen mit der Kamera schnell
Der Moment ...
Ein Hauch von Magie
Der Puls, er rast
Viele Gedanken im Hier
Schau ich mit all meinen Sinnen
Versetzt mich in einen Traum
Wenn das Pferd ...
Könnte noch mal springen
Gefangen in Zeit und Raum!
© Gerlinde Catanzaro
Bild: Irena Huber
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